|
Bands auf dem Woodstock 2010
CHRISTOPH MARTIN (Liedermacher, Wurzlreggae)
Mit frischer, ungebrochener Lebensfreude im Gemüt & der Akustikklampfe auf dem
Buggel wandert dieser 30jährige Freigeist aus Tirol durch die Kneipen & Konzertsäle
unseres Landes, um mit seinen Mundartliedern auf die Menschheit loszugehen. Dabei
verzichtet er größtenteils auf den sonst so beliebten Zeigefinger & verstreut seine
Aussagen lieber zwischen den Zeilen. Der Ritt durch philosophische Gärten, politische
Schweinereien bis hin zum ganz legalen Erntedankfest ist auch für Ausländer gut
geeignet. Ein Liedermacher der neuen Generation - absolut hörenswert!
Webseite: http://www.christophmartin.at
LORD BISHOP (Sex Rock from New York City)
Tiefzustapeln ist nicht seine Art. So wie sein äußeres
Erscheinungsbild ist auch seine Performance auf der Bühne: groß, nahezu
gewaltig, unnachahmlich, entschlossen und schlicht und ergreifend
unvergesslich. So mancher Zuschauer fand sich, trotz an
fänglicher Skepsis, ekstatisch tanzend und singend vor der Bühne wieder.
Lord Bishop ist und bleibt für die meisten, ob Musiker oder nicht, ein
Rätsel. Wie schafft man es, ohne Unterstützung durch ein
Label, eine größere Bookingagentur und Management ein jährliches
Programm zu absolvieren, das selbst 20jährige in die kom
plette Erschöpfung treiben würde. Durchschnittlich 200 Shows in 30
Ländern sind das jährliche Pensum dieses Mannes und seiner
Band. Viel Arbeit und Hingabe, die Liebe zur Musik und das
erstaunliche Talent, dem Publikum eine der bestmöglichen Shows
auf die Bühne zu bringen, sind wohl nur einige der wichtigsten
Antworten auf die Frage "Wie?"
Webseite: www.lordbishop.org
MANFRED MANN´S EARTHBAND (Rock Klassiker)
Wer kennt sie nicht ? Hits wie “Blinded By The Light” , “Davy´s On The Road Again” – “Father of Day, Father of Night” “Mighty Quinn” oder “ You Angel you” besitzen Klassiker-Status.
ANFRED MANN hat 1971 seine legendäre EARTHBAND gegründet, mit der er in den 70igern und Anfang der 80iger Jahre regelmäßig in den Charts war und er europaweit in ausverkauften Hallen gespielt hat. Berühmt wurde die Earthband damals schon durch Ihre sensationellen Livekonzerte.
Anfang 1992 wurde die 1988 aufgelöste Gruppe von Manfred Mann wieder ins Leben gerufen. Waren zuerst außer dem Wahl-Londoner (Jahrgang 1940) nur Noel McCalla (Gesang), Mick Rogers (Gitarre, Gesang), Steve Kinch (Bass) und Ex-Jethro Tull Drummer Clive Bunker mit von der Partie, so stieß später kurzzeitig Chris Thompson (Earthband-Mitglied zwischen 1976 und 1980) dazu. Chris Thompson hat die Earthband 1998 aber wieder verlassen. Ein legendäres Doppellive LiveAlbum 1997 hat die Klasse dieser Band dokumentiert. 2004 hat Manfred Mann ein aktuelles Studioalbum veröffentlicht mit dem Titel `2006`. Auch bei diesem Album hat Manfred Mann wiederum bewiesen wie kreativ und wegweisend er ist. Ein Auftritt bei Thomas Gottschalks TV Show Rockgiganten im November 2004 hatte die darauf folgende MMEB Tour ausverkaufen lassen. Im Dezember 2005 hat Manfred Mann und sein ehemaliger Sänger Chris Thompson die Night of The Proms gespielt, und begeisterte mit seinen Riesenhits und wurden mit Standing Ovations verabschiedet..
Auch 2009 werden Manfred Mann`s Earthband wieder auf Tour gehen und beweisen dass immer noch eine der besten live Bands Europas sind.
MANFRED MANN`S EARTHBAND:
MANFRED MANN ( keyboards & vocals )
MICK ROGERS ( guitar & vocals )
NOEL MCCALLA ( vocals )
STEVE KINCH ( bass )
GEOFF DUNN (drums )
Webseite: www.manfredmann.co.uk
KIEMSA (Rock´n´Roll-Brass-Core)
Die gut gekleideten und frisch frisierten Herren aus Nantes blasen zur Jagd auf die Ohren: KIEMSA haben im letzten Sommer auf zahlreichen Open Airs begeistern können. Einige Veranstalter ließen verlauten das das die beste Live-Band seid Jahren auf Ihrem Festival war. Mit Ihrem neuen Album „Delices“ und neuer Show kommen sie nun im Januar und Februar zurück nach Deutschand.Im Dezember 2009 feiern Kiemsa ihren neunten Geburtstag. Im Sommer begeisterten sie unter anderem bei Open air am Berg,Der Krater Bebt, Lott festival und Weinturmopenair. Bis dahin haben sie auf rund 250 Konzerten in Frankreich, Belgien, Deutschland und in der Schweiz gespielt. In Frankreich sind sie schon seit einigen Jahren auf den renommierten Festivals dabei.
Kiemsa übertreiben gern: alle sieben Musiker experimentieren, exzessiv mit RockNRoll, Hardcore, Punk und Hiphop. Messerscharfe Bläser und krachende Gitarren bringen Köpfe, Füße und Wände zum wackeln. In Anzügen und mit Irokesenhaarschnitten wie aus dem Bilderbuch spielen sie eine Show, bei der die Funken sprühen.
Webseite: www.kiemsa.com
SEBASTIAN STURM + JIN JIN BAND (Roots Reggae)
Sebastian Sturm gehört mit seinen 29 Jahren zu den wichtigsten neuen Reggae Künstlern Europas. Wählte ihn die Leser des Reggae Magazins Riddim 2007 und 2008 noch zum besten Newcomer des Jahres, ist er mittlerweile auf den großen Bühnen angekommen. Seine fantastischen Live Performances- gebackt von der JIN JIN Band- brachten ihn in den Pariser Zenith (F), das Ancienne Belgique in Bruessel (B) das Caprice Festival in Crans Montana (CH) das Solidays Festival in Paris (F), das Rototom bei Venedig (I) und das Ocean Spirit bei Lissabon (P) um nur einige zu nennen. Unvergessen sind auch die gemeinsamen Touren mit den Reggae Legenden Kiddus I (2008) und Pablo Moses (2009).
Sein Erfolgsrezept sind seine charismatische Stimme und die Kombination aus klassischem Songwriting und Roots Reggae. Konsequent hat er diesen Stil in den letzten Jahren weiter verfeinert ohne sich den verschiedenen neueren Spielarten des Reggae anzubiedern. Bei den Texten legt Sebastian Sturm größten Wert auf Authentizität. Reggae Klischees sucht man zum Glück vergebens.
Grössten Wert legt Sebastian auch auf authentischen Sound. Seine Studioalben wurden ausschließlich mit Instrumenten und Studioequipment eingespielt, wie es auch in den Channel One Studios, der Abbey Road oder bei Motwon benutzt wurde. Und auch „live“ nehmen Sebastian Sturm und JIN JIN Instrumente aus der besten Zeit des Reggae mit auf die Bühne.
„Ich genieße es immer wieder wegen der Musik durch die Welt zu reisen. Das Beste aber ist, wenn wir in Städten spielen, wo wir noch nie vorher gewesen sind und die Leute von der ersten bis zur letzten Minute tanzen und unsere Lieder mitsingen“, freut sich Sebastian.
Sebastian Sturm ist das Ergebnis einer deutsch-indonesichen Liebesgeschichte. 1980 wurde er in Aachen geboren. Mit 14 gründete er seine erste Punkband. Vom Punk kam er über den Ska zum Reggae. Musikalisch ist Sebastian zuhause angekommen, sein Weg aber geht weiter steil nach oben. Im Sommer 2010 wird das dritte Album veröffentlicht werden und natürlich werden Sebastian Sturm und die JIN JIN Band wieder auf Festival Tour sein bevor es im Herbst auf Clubtour durch Europa geht.
Webseite: www.sebastian-sturm.com
SOLAR DREAM (Hippie Rock)
Die Band Solar Dream spielt Hippierock mit Einflüssen aus Blues und Folk. Ihre Eigenkompositionen und gecoverten Songs werden mit interessanten Improvisationen ausgeschmückt.
Die Band:
Karina: vocals, recorder, hurdygurdy, guitar
Pichi: guitar
Kelly: bass
Wiggi: drums
Webseite: www.pichi.de
THE BREW (Rock)
The Brew das sind Bassist Tim Smith, sein Sohn Kurtis Smith am Schlagzeug und das junge Phänomen Jason Barwick an der Gitarre und am Gesang. Die Generationen übergreifende Besetzung verbindet Elemente des klassischen Rocks aus den 60er und 70er Jahre mit den Sounds von heute. Wie das ältere Bandmitglied erklärt, ist das explosive Gemisch auf ihrem aktuellen Album „A Million Dead Stars“ sowohl für ältere als auch jüngere Musikfans: "Unsere Musik ist eher ein Echo aus der Vergangenheit. Aber die Produktion und der Sound des Album ist sehr modern. Es hat einmal jemand gesagt, dass es keine Zukunft gibt ohne die Vergangenheit. Wir hoffen, das Beste aus beiden Welten hinbekommen zu haben. "
Nach ihrem gleichnamigen Debüt „The Brew“ im Jahr 2006 und einer EP mit dem Titel „Fate and Time“ ein Jahr später, erregt das aufstrebende britische Trio 2008 Aufsehen mit dem international renommierten Album „The Joker“. Scheinbar über Nacht füllte die Band tausender Locations in Ländern wie Polen und Spanien und hatte zudem einen hochkarätigen TV-Auftritt beim prestigeträchtigen Rockpalast in Deutschland. Ihre kürzlich fixierte Zusammenarbeit mit dem Freiburger Label Jazzhaus Records fiel mit einer „Einmal-im-Leben-Chance“ zusammen, in den renommierten Chapel Studios mit dem erfahrenen Produzent Chris West zu arbeiten. Das Ziel dieser Sessions war es, den jugendlichen Überschwang und Energie, welche The Brew auf der Bühne erzeugt, festzuhalten und sie zu auf der Platte wiederzugeben. „A Million Dead Stars“ schafft es diesen hohen Erwartungen gerecht zu werden und diese Energie wiederzugeben.
Zum einen hatte die Band bereits die Songs live auf der Bühne angetestet. "Wir schreiben Songs, die wir live spielen können", erklärt Tim Smith, "und wir nehmen Songs auf, die wir schon seit längerem live spielen. Wenn sie nicht live funktionieren, werden wir sie nicht aufzeichnen." Fans werden sofort eine Reihe der Tracks erkennen, die die The Brew 2009 live präsentierten: der krachende und trotzige Opener "Every Gig Has a Neighbour" (mit dem hymnischen "Turn it up, play it loud!"-Chor), das unerbittliche "Wrong Tunes", sowie eine exzellente Version des lyrischen und ergreifenden "KAM".
Auch einige vertraute Elemente bleiben der integraler Bestandteil des Sounds von The Brew. So lebt z.B. der Geist von Jimi Hendrix das bluesige Riffs von "Surrender it All". Jason's Barwick akustisches Spiel auf "Mav the Rave" und "Monkey Train" hingegen, erinnert wiederum an Jimmy Page. Es gibt sogar eine Anspielung zu Malcolm Young (oder besser gesagt, mehrere) auf dem Titeltrack „A Million Dead Stars“. Alle Lieder zeigen jedoch, dass die Band ihr Gebiet erweitert, mehr melodischen Themen zu erforschen, während Jason Barwick die Gelegenheit nutzt, sich selbst als Sänger zu entdecken. Tatsächlich dient das gesamte Album als eine Art „Coming Out Party“. Dass der erst zwanzigjährige Jason Barwick die Aufgabe des Lead-Sängers übernommen hat, ist aber bereits ein erstes Anzeichen der Größe. Seine genialsten Momente kommen bei "Change in the Air" zur Geltung, einer herausragenden Melodie, wie sie die Band zuvor noch nicht produzierte.
Produzent Chris West, der schon Erfahrungen mit klassischen Rockern wie Status Quo oder Uriah Heep gesammelt hat, sowie mit den Britpop-Ikonen Richard Ashcroft und The Verve hat dazu beigetragen, ein abwechslungsreiches Album mit kunstvoll geschichteten Songs zusammen zu stellen. Hierfür gibt es kein besseres Beispiel als den Titeltrack "A Million Dead Stars“ selbst. Mit seinen siebeneinhalb irrsinnigen Minuten bietet das Lied mehrere mitreißende Höhepunkte - und gibt uns einen ersten Einblick, welche musikalischen Höhen diese talentierten Künstler bereit sind zu klettern.
Bis jetzt haben The Brew eine musikalische Spagat vollzogen, Fans werden sich wohl im klassischen Rock, aber auch in den traditionellen Blues-Lagern finden lassen. Dass man mit dem Vergleich zu Künstlern aus der Vergangenheit tief fallen kann, ist Tim Smith und seinen beiden jungen Bandmitglieder sehr wohl bewusst. Das ist für sie umso mehr ein Grund für sie noch härter zu arbeiten, etwas ganz Eigenes zu schaffen. "Ich denke, eine Band sucht seine Richtung für eine bestimmte Zeit", so spiegelt Tim Smith wider, "Auf A Million Dead Stars haben wir aber schon sehr unseren eigenen Sound gefunden". Zur gleichen Zeit versuchen sie die Dinge nicht zu verkomplizieren oder sich zu weit von dem zu entfernen, was sie auf der Bühne machen. "Für uns ist es Rock 'n' Roll. Wir leben, atmen, schlafen und essen ihn".
Webseite: www.the-brew.net
JAMARAM (Reggae, Latino, Rumba)
Nach über 140 Konzerten im für die Band sehr erfolgreichen Jahr 2009 und Reisen in aller Herren Länder geben sich die 8 Globetrotter von JAMARAM in Dornstadt die Ehre. Es gibt viel zu berichten und Songs vom brandneuen Album Jameleon (Veröffentlichung 26. März 2010) sind auch mit im Gepäck.
Es hat sich einiges getan, denn die gesammelten Eindrücke von unterwegs spiegeln sich in den neuen Tunes wieder. Satter Reggae, fette Hip-Hop- und Dancehallbeats, Latino-Gewitter, Afrobeat und feine Popsongs werden auf dem bis dato ausgereiftesten Studiowerk der Band präsentiert. So wandelbar wie die musikalischen Stilrichtungen, so unverwechselbar ist der Style von JAMARAM.
Garantiert wird sie auch diesmal Dornstadt zum überkochen bringen.
Also schnell zum Vorverkauf! Absolutes Konzerthighlight für Jung und Alt.
Webseite: www.jamaram.de
RAINER VON VIELEN (Bastard Pop)
Bevor Du an Rap, Dancehall, Elektro-Rock oder sonst etwas vermeintlich hippes denkst, lass uns folgendes unmissverständlich klarstellen: diese Band gewordene Festung der Umtriebigkeit hat ihre Fundamente im Allgäu.
Wenn E.T. den Finger hebt, um nach Hause zu telefonieren, wenn Moses das Meer teilt um das Volk Israel ins gelobte Land zu führen, dann treibt sie ein und die selbe Sehnsucht: Es ist das Bedürfnis nach Heimat.
Heimat, das ist der Ort, wo man die Regeln versteht, wo man sich auskennt, wo man selbst mit seinen Freunden festen Boden unter den Füßen hat. Heimat, das hat nichts mit Herkunft zu tun, aber viel mit Vertrauen und Haltung.
„Milch & Honig“ heißt das aktuelle Album von Rainer von Vielen und seiner Band. Es ist die Platte, mit der sie zu Hause angekommen sind. Obwohl die Band eigentlich immer unterwegs ist, sind die regionalen Bezüge nicht zu überhören. Das neue Rainer von Vielen Programm riecht nach Alm, genauso wie auf Peter Fox 'Stadtaffe' oder Jan Delays 'Wir Kinder vom Bahnhof Soul' die Metropolen Hamburg und Berlin rauschen. Ausgerechnet Musiker, die sich über amerikanische, schwarze Musik von Soul über Rap bis Dancehall definieren, scheinen in den letzten Jahren gefunden zu haben, wonach der deutsche Rock seit der Neuen Deutschen Welle sucht: Musik mit Heimat und Haltung.
Genauso, wie in der Wirklichkeit der Zuwanderungsgesellschaft, ist Heimat bei Rainer von Vielen kein Begriff mehr, der nur zulässt was das Klischee erfüllt. Der Blick schweift vom Allgäu aus in die Welt, und vereint scheinbare Widersprüchlichkeiten. Sind es auf der einen Seite Tuba und Quetschkommode, stehen dem auf der anderen Seite tibetanischer Obertongesang und Clubbeats entgegen, die ein neues Ganzes bilden, dessen Reiz das Ungewohnte im Vertrauten ausmacht.
„Her – mit den Freunden, mit den Frauen, mit dem Frieden...“. Auch Haltung ist nichts holzschnittartiges und berechenbares mehr, wie wir früher dachten und es der Generation der Liedermacher vorgeworfen haben. Es interessiert Musiker wie Rainer von Vielen nicht, was politisch korrekt, sondern was wahr ist: „Wir haben’s immer schon gewusst, mussten uns vor der Wahrheit verstecken, unsere Augen mit dem Glauben an Profit bedecken.“
Wie ein Bergsteiger, der die Ruhe sucht, verzieht sich Rainer von Vielen wieder auf den nächsten Gipfel, wenn man meint ihm nahezukommen. Und aus der Distanz sieht man dann, dass Rainer von Vielen in Wirklichkeit immer mehrere sind. Teils kennen sie sich schon aus der gemeinsamen Kindheit im Allgäu, auf jeden Fall aber schon seit Jahren als Band von Bühnen auf denen sie ihr Publikum überraschen und begeistern.
Mitsch Oko (Gitarre), Dan le Tard (Bass), Niko Lai (Schlagzeug) und Rainer (Gesang, Elektronik) verlassen ihre Versuchsanstalt für Gesundsinnigkeit und gehen einen Schritt weiter: Sie geben selbst Ihrem Zuhörer Gesicht und Identität.
„Von vielen Stilen zu viele?“. No Way geneigter Konzertbesucher! Einfalt passiert woanders – die aufgeworfene Frage beantwortet die Band selbst: „Es gibt kein Zurück!“. Nenn es Zen-Metal, Teufels-Pop, Breitband-Minimalismus oder LoFi-Glam – Rainer von Vielen machen Bastard-Pop. Dabei mischen sie Einflüsse verschiedener Kulturen so wie Djs Platten: vermeintlich Gegensätzliches wird zusammengeführt, das Gewohnte zerrissen und somit Neues kreiert. Als Konsequenz trifft dann Bayern auf Tibet und Liverpool auf den Kongo. All das zusammen macht Rainer von Vielen zum Cabrio unter den Live-Bands unserer Breiten und lädt ein zum emotionalen Steilwandklettern. Hals- und Beinbruch!
Webseite: www.rainervonvielen.de
ROGER CHAPMAN and THE SHORTLIST (Blues Rock Legende)
Roger Chapman `Chappo ` begann 1966 seine internationale Karriere als Frontmann der Band FAMILY – nachdem er bereits einige Jahre in England als Sänger der Band Farinas getourt hatte. FAMILY entstand aus der Band Farinas in Zusammenarbeit mit dem US Produzenten Kim Fowley. Der kompakte Stil der Band, der in außergewöhnlicher Weise von dem Zusammenspiel von Chapman´s Gesang mit Saxophon und Violine geprägt war, schuf eine solide Basis für CHAPMANS schneidenden und röhrende Gesangsstil. Während der folgenden 7 Jahre reihte die Band FAMILY mit größter Beständigkeit Album und Single Erfolge aneinander - und sie waren ein beständig ausverkaufter Live Garant. CHAPMANS unglaubliche Bühnenpräsenz war hierfür ohne weitere Zweifel einer der Hauptgründe. Familiy trennten sich 1973 .
CHAPMAN und WHITNEY die Köpfe und Songwriter von FAMILY blieben zusammen und gründeten die Band STREETWALKERS. Die Band glänzte durch eine Reihe von erstklassigen Live Auftritten - besonders als support für THE WHO in Charlton 1976 und durch 4 erstklassiger Rock Alben, darunter das Album RED CARD, das in Europa und England TOP 20 Status erreichte.
CHAPMANS erstes Solo Album “CHAPPO” wurde im Jahr 1979 von David Courtney produziert. Kurz darauf wurde das Live Album “LIVE IN HAMBURG” aufgenommen - inclusive einer Version des Micky Jupp Songs “SHORTLIST”, bekanntermaßen seit dieser Zeit der neue Name von Rogers Band. Roger Chapman & the Shortlist haben sich seit dieser Zeit als ein hervorragender LiveAct einen Namen in ganz Europa gemacht, was zu vollen Hallen und ausverkauften Tourneen geführt hat.
Und dann kam der legendäre Auftritt im WDR - ROCKPALAST, der einiges verändern sollte: CHAPMANS Version des ROLLING STONES Songs “LETS SPEND THE NIGHT TOGETHER” stieg 1980 hoch in die deutschen Charts ein. 1981 folgte Roger`s grösster Hit : die Mike Oldfield Komposition SHADOW ON THE WALL.
In einer Zeit absolut seelenloser Musik, fand Chapmans roher und ungewöhnlicher Gesangsstil einen offenen Markt in Zentral - Europa. Seitdem hat er im Schnitt ein Album pro Jahr abgeliefert und veröffentlicht - dies seit dem Jahr 1979. ‘Hyenas only laugh for fun ‘ war 1981 RockAlbum des Jahres in Deutschland, während das DoppelliveAlbum ‘He was She was ‘ Chapmans hervorragende Bühnenpräsenz am Besten dokumentiert.
1989 veröffentlichte Roger Chapman das sensationelle ‘ Walking the cat ‘ Album . Das Album konnte sich hoch in den deutschen Charts plazieren. Unterstützt wurde Chapman hierbei von Bob Tench ( Street- walkers ) , Alvin Lee und Micky Moody - ein eindeutiger Wendepunkt zurück zu den alten Qualitäten, gefolgt vom Album ‘Hybrid and Lowdown’ im Jahr 1991. Darauf folgten das Album ‘KISS MY SOUL’ ( 1996 ) und `A TURN UNSTONED `( 1998). Im April 1999 folgte das LiveAlbum `IN MY OWN TIME’ , 2001 dann `Rollin & Tumblin`. 2003 veröffentlicht Roger Chapman ein „BEST OF“ CD-Box-Set - von FAMILY bis SHORTLIST.
Im April 2007 erschien von Roger Chapman das erste Studioalbum seit sieben Jahren,
„ONE MORE TIME FOR PEACE“ !
Im Mai 2009 erschien „Chappos“ neuestes Doppel- Album mit dem Titel „ HideGoSeek“ .
Roger Chapman &THE SHORTLIST werden wieder das zeigen was sie am besten können => live spielen !
Webseite: http://www.chappo.com
BASKERY (Country, Folk, Rock-Banjo Punk)
Greta, Stella und Sunniva Bondesson - drei schwedische Schwestern, die in der Besetzung Akustikgitarre, Banjo (mit Slide), Drums und dreifachem Gesang losrocken wie der Teufel. Ein echtes Erlebnis, sowohl musikalisch als auch was den ungewöhnlichen Aufbau angeht. So bedient Greta mit den Füssen ein kleines Drumset, während sie mit den Händen ein Banjo mit einem Bottleneck traktiert. Sie selbst beschreiben ihren Sound als "high voltage", "killbilly", "banjopunk" und "mud-country". Und in allem steckt ein Stück Wahrheit. Da ist ein wenig Rockabilly drin (was angesichts ihrer Vergangenheit als "The Slaptones", einer veritablen Rockabilly-Größe, nicht verwundert) ganz viel Country-Americana, sehr viel atemberaubendes Tempo und ebenso viele zartschmelzende, harmoniesüchtige Songs. "Drei schwedische Schwestern zelebrieren auf ihrem Debütalbum wunderbarste Country-Folk-Americana-Tunes", jubelt der Musikexpress und weiter: "Man könnte auch sagen: Dixie Chicks on speed. (…) Aber lassen wir die Vergleiche, Baskery stehen für sich. (…) Dann diese Songs: (…) man möchte schier bei jedem Tune ins Schwärmen verfallen."
Webseite: www.baskery.com
TALCO (Ska, Punk, Folk)
TALCO aus Italien stehen Seite an Seite mit Bands wie BANDA BASSOTTI und SKA-P. Sie singen von Solidarität, von Kampf, von Freiheit und verpackt wird wird das in unglaublichen mitreissenden, tanzbaren Songs, echten Hymnen mit einer Fülle an Energie, Leidenschaft & Tempo. Ska und Punk reichen sich die Hand, Bläser und Akkordeon treiben die Stücke richtig nach vorne. Das ist Party pur, aber mit Attitüde. Die Revolution MUSS tanzbar sein und Freunde von SKA-P werden hier durchdrehen.
Die Band hat sich im Frühjahr 2000 in Marghera, dem Industrievorort von Venedig gegründet und ist ab da langsam aber sich ihren Weg gegangen. 2004 erschien mit „Tutti Assalto“ ihr Debütalbum auf Kob/ Mad Butcher, dass ihnen die Möglichkeit zu ihren ersten Touren eröffnete, die sie auch ziemlich schnell nach Deutschland brachte und so wurden sie z.B. schon zum legendären Punkitalia Festival nach Berlin eingeladen. Gute 2 Jahre später im Oktober 2006 legten sie mit „Combat Circus“ das zweite Album nach, auf dem sie erstmals ihre wirkliche Klasse zeigen, vor allem da es ihnen gelingt ihre energetische Liveshow auch auf der Konserve einzufangen.
Im April '08 erscheint mit „Mazel Tov“ bereits der Nachfolger wieder auf Mad Butcher / Kob Records , der den Vorgänger „Combat Circus“ in Sachen Energie, Geschwindigkeit und Klasse locker übertrifft. Ab da geht es für die band vor allem in Deutschland und Spanien rasant aufwärts, die folgenden Touren im Mai und November waren die mit Abstand erfolgreichsten für die Band bisher und im Sommer 2008 waren sie unter anderem zu Gast bei Tells Bells Festival, Force Attack oder der Monidali Antirazzisti. Gekrönt wurden die erfolgreichen Monate sicherlich durch die vbeiden ausverkauften Headliner- Shows in ihrer Heimatstadt Venedig bzw. ihrer zweiten Heimat Berlin, wo sie Anfang 2009 vor über 700 bzw. 900 Leuten spielten.
In diesem Sommer werden sie wieder bei zahlreichen Festivals zu Gast sein, so spielen sie in Lindau, Stemwede oder Stuttgart bei ein paar der größten Umsonst & Draußen Festivals der Republik. Mit dem Skaville in Kroatien und dem Mighty Sounds Festival in Tschechien sind sie bei den jeweils größten Ska-Festivals dieser Länder zu Gast und auch das Ruhrpott Rodeo, Tells Bells oder Fight Back Festival wollten sie in diesem Jahr auch unbedingt auf ihrer Bühne haben.
Webseite: www.talcoska.it
MKD (Musikkapelle Dornstadt)
KELLER STEFF BAND (Bayrisch-Folk-Blues)
Damit nix passiert, braucht´s an Bulldogfahrer",
aber mit Sicherheit passiert was beim Keller Steff auf dem Debutalbum „Bulldogfahrer“!
Begonnen hat alles im Jahr 2008 als Bulldogfahrer und Vorprogramm bei der legendären
Bulldog-EM-Tournee von LaBrassBanda zur EM-2008 nach Wien. Mittlerweile ist der Keller
Steff mit seiner unverwechselbaren bayrischen Mundart auch in der Münchner
Kleinkunstszene kein unbeschriebenes Blatt mehr.
Seit Mitte 2009 gibt es die „Keller Steff Band“ mit dem Keller Steff - Gitarre,
Mundharmonika, Gesang und Geschichten - und den Musikern Gerhart Zimmermann am
Kontrabass und seit 2010, mit Franz Gries an der Gitarre und Sepp Müller am Schlagzeug.
Am 15. Oktober 2009 wurde im Schlachthof in München die erste CD „Bulldogfahrer“
vorgestellt. Die eingängigen Songs über Bulldogfahrer, Holz- und Blechschnecken, über
Mobilität oder Bauvorlieben auf unseren grünen Wiesen, über’s Fischen mit einem
Königswobbler, über den Deal vom Herrn Pillermann oder über’s Kaibeziang bringen die
Wirtshaussäle im Chiemgau und Alpenvorland und wer weiß noch wo zum Singen und
Tanzen.
Webseite: www.kellersteff.de
CATHA RANI
Sie lässt die sanften Töne erklingen. CathaRani alias Cathi (Weisswurscht is). Sie erreicht mit
ihrem tiefen Gesang und ihren Liedern die Herzen der Menschen. Und das ist das, was sie will: Die
Herzen öffnen, damit die Freude und die Liebe wieder fliessen können.
Von eigenen Kompositionen bis zu Mantren ist ihr Programm ein weites Spektrum, in dem sich
jedermann wieder findet. Lieder von Herz zu Herz!
Webseite: www.regenbogengesang.de
|